Rainer, seit wann machst du Musik?
Anfang der 70er Jahre ging‘s los, zuerst noch mit dem Federballschläger
vorm Spiegel, dann mit Onkel Jürgen‘s geliehener Schlaggitarre und
endlich mit meiner ersten eigenen E-Gitarre (Marke Egmont vom Lindberg Musikversand, sehr merkwürdig und trashig!)
Wie bist du zu deinem Instrument gekommen?
Der Sound der E-Gitarre hatte es mir von Anfang an angetan.
Schlüsselerlebnisse: das Intro von „School’s out“, das Solo in „Whole lotta love“
und die perlenden Läufe von Ritchie Blackmore auf „Machine Head“.
Was begeistert dich am Musik machen?
Kann ich nicht sagen, sie ist ein Bestandteil meines Lebens, so wichtig
wie das Atmen, ohne Musik wäre ich tot.
Wie fühlst du dich vor einem Gig?
Kalte, zittrige Hände, alles Blut im Kopf und alle 10 Minuten aufs Klo.
Dein Lieblingsmusiker ist …
Gibt es nicht. Es sind viele, die ich sehr verehre: B. B. King, Jimi Hendrix,
Robyn Hitchcock, Benny Goodmann, Frank Sinatra, Glenn Gould,
Hopkinson Smith, Emma Kirkby ...
Was war dein peinlichster Auftritt?
Da es bisher insgesamt nur fünf waren, steht mir der ja wohl noch bevor!
Was war das schlimmste Konzert, das du je besucht hast?
Richtig schlimm war es nie, kommt wohl auch noch irgendwann.
Packe einen Koffer mit dem was die Dir am wichtigsten ist.
Was wäre drin?
Für die einsame Insel? Natürlich meine Frau Irina und, wenn dann noch
Platz ist, ein paar gute alte Krimis und eine Handvoll Saiten (ein hohler
Kürbis o.ä. wird sich dann vor Ort wohl noch finden ...).
Dein Lebensmotto ist …
Zufrieden sein, mit dem, was man bekommen hat, aber nie zufrieden sein,
mit dem, was man daraus machen kann.
Was ist für dich die größte Erfindung der Menschheit?
Die Polyphonie und der vierstimmige Satz.